5 Tipps für mehr Motivation bei den Hausaufgaben

 

So zünden Sie den Motivationsturbo Ihres Kindes

damit Sie mit Ihrem Kind wieder entspannt die Hausaufgabenzeit genießen können und Ihr Kind wieder mehr Spaß und Freude hat.

Kinder sind von Geburt an NEUGIERIG! Sie möchten lernen, probieren vieles aus, haben Spaß an vielen Dingen, interessieren sich, probieren etwas so lange, bis sie es können.

Denken Sie nur mal an das Laufen lernen. Welche Anstrengung es Ihrem Kind gekostet hat, bis es endlich laufen konnte. Und es hat es immer wieder versucht, solange bis es laufen konnte. Und die Freude darüber, wenn die ersten Schrittchen gelungen sind! Sie können sich bestimmt noch an das Strahlen Ihres Kindes erinnern.

Kinder freuen sich auch in der Regel auf die Schule, weil sie dann endlich schreiben und rechnen lernen. Viele erleben die Schulzeit auch als eine schöne Zeit, sie tun sich leicht und es macht Spaß.

Andere hingegen verlieren schnell die Lust auf Schule. Vor allen Dingen, wenn Sie merken, dass es nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten, wenn vielleicht eine Schreib-, Lese- oder Rechenschwäche vorliegt. Auch der Notendruck ist eine Ursache, dass Kinder sich unter Druck setzen und dann keine guten Leistungen abrufen können.  Dann ist es schwer, für das Kind sich zu motivieren und „keine Lust auf Schule und Hausaufgaben“ wird immer mehr werden.

Dabei ist die Motivation der „Motor“ des Handelns und Voraussetzung, dass Schule gelingt.

Diese 5 Tipps können helfen, den Motivationsturbo bei Ihrem Kind zu zünden:

  1. Stärken Sie das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen Ihres Kindes

Oftmals ist fehlendes Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen ein Grund, warum Kinder unmotiviert sind. Die meisten Kinder beschäftigen sich immer mit dem, was sie nicht können, was nicht gelingt. Sie können sich vorstellen, dass das herunterzieht und schlechte Gefühle macht. Wenn ein Kind z.B. eine Rechenschwäche hat, dann ist es mit aller Wahrscheinlichkeit immer im Problem, dass es nicht rechnen kann. Es vergisst, die Dinge, die es gut kann.

Deshalb schauen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind auf die Stärken, auf das was es gut kann, welche tollen Eigenschaften es hat. Lassen Sie Ihr Kind, seine Stärken und Eigenschaften aufschreiben, damit Ihr Kind das immer wieder lesen kann.

 

  1. Ermutigen Sie Ihr Kind

Ermutigen Sie Ihr Kind immer wieder. Das hilft Ihrem Kind auch, dass es an sich selbst glaubt. Trauen Sie Ihrem Kind auch etwas zu. Ihr Kind bekommt so Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten.

 

  1. Loben Sie Ihr Kind

Loben Sie Ihr Kind für Dinge, die es gut gemacht hat. Vermeiden Sie oberflächliches Loben. Loben Sie ganz gezielt. Wenn Ihr Kind z.B. eine Geschichte geschrieben hat, dann sagen Sie nicht nur: „Das hast Du schön geschrieben!“ Sondern z.B.: „Diesen Absatz hier hast Du ganz toll geschrieben, ich kann mir das richtig gut vorstellen!“

 

  1. Sorgen Sie für ein gutes Lernklima

Wenn es Ihrem Kind gut geht, wenn es entspannt ist, wenn es sich wohlfühlt, dann wird Ihr Kind auch mehr Motivation für das Lernen und die Hausaufgaben aufbringen.

Starten Sie deshalb gut in den Tag, mit einem gesunden Frühstück, mit einem Müsli oder einem Smoothie, das macht Ihr Kind fit für den Start in den Schultag.

Verabschieden Sie Ihr Kind mit einem motivierenden Satz, wie „Du schaffst das!“, „Ich weiß, dass Du das kannst!“, „Hab Spaß in der Schule!“ o.ä.

Achten Sie auf genügend Pause zwischen den einzelnen Lerneinheiten zu Hause, lüften Sie öfter das Zimmer, lassen Sie Ihr Kind zwischendurch ein paar Bewegungseinheiten machen. Das fördert das Denkvermögen.

Ein aufgeräumter Schreibtisch und ein aufgeräumtes Zimmer helfen, damit sich Ihr Kind besser konzentrieren kann.

Achten Sie auch auf ausreichend und guten Schlaf Ihres Kindes. Wenn Ihr Kind gut schlafen kann, kann es sich auch besser konzentrieren. Vermeiden Sie deshalb, Elektrogeräte im Schlafzimmer Ihres Kindes. Fernseher und PC sollten ausgeschalten sein, am besten den Stecker ziehen. Achten Sie auch darauf, dass das Handy ausgeschaltet ist.

Wichtige Lerninhalte kann Ihr Kind kurz vor dem Einschlafen noch einmal durchlesen. Das Gehirn speichert dann im Schlaf die Dinge und Ihr Kind kann sich besser erinnern. Es hat so wieder mehr Erfolgserlebnisse und die Motivation steigt.

 

  1. Lassen Sie Ihr Kind selbst bestimmen, wann und wo es Hausaufgaben machen möchte

Haben Sie Vertrauen zu Ihrem Kind und lassen es selbst bestimmen, wann und wo es seine Hausaufgaben machen möchte. Vielleicht kann sich Ihr Kind abends besser konzentrieren, wie direkt nach dem Mittagessen. Dann überlassen Sie ihm die Entscheidung. Wichtig ist nur, dass Ihr Kind die Hausaufgaben auch macht. Dieses „ich darf selbst verantwortlich sein für meine Lernziele und Lernerfolge“ motiviert Ihr Kind und stärkt das Selbstbewusstsein.

 

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