Im Alltag begleiten
Körperwahrnehmung darf ganz nebenbei entstehen.
Du musst daraus kein Förderprogramm machen. Viele Lerngelegenheiten entstehen im normalen Familienalltag: beim Anziehen, Treppensteigen, Toben, Klettern, Schaukeln, Balancieren oder gemeinsamen Spielen.
Wenn du Körperteile und Bewegungen sprachlich begleitest – zum Beispiel „rechter Arm“, „linker Fuß“, „oben“, „unten“, „vorne“ oder „hinten“ – verbindest du Bewegung mit Sprache und Orientierung.
Wichtig
Entwicklung ist immer individuell.
Nicht jedes Kind entwickelt sich im gleichen Tempo und nicht jede Auffälligkeit beim Bewegen, Schreiben, Sprechen oder Lernen lässt sich durch einen einzelnen Entwicklungsbereich erklären.
Wenn dir die motorische Entwicklung oder das Bewegungsverhalten deines Kindes deutlich auffällt oder Sorgen bereitet, ist die kinderärztliche Abklärung eine gute erste Anlaufstelle.